Hendrik Kobell
1751 – Rotterdam – 1779

Niederländischer Maler und Zeichner

Künstlerisches Talent hatte sich früh bei dem jungen Kobell gezeigt und er erhielt Zeichenunterricht. Der Vater, ein Cousin von Ferdinand und Franz Kobell, hatte ihn aber für den kaufmännischen Beruf bestimmt, so daß er sich zunächst nur als Dilettant der künstlerischen Tätigkeit widmen konnte.

Er zeichnete schon früh Motive von der durch Schiffe belebten Maas und wurde noch jung auf die Marinemalerei gelenkt. Einen Aufenthalt in England, wohin er im Auftrag des Vaters in Handelsgeschäften geschickt worden war, nutzte er zur weiteren künstlerischen Ausbildung.

1770 stellte er in der „Free Society“ in London aus, ging aber erst nach seiner Rückkehr in die Heimat ganz zur Kunst über. Er verbrachte zwei Jahre in Amsterdam und studierte an der Zeichenakademie. Er fand Kontakt zu den dortigen Sammlern, z.B. Jac. de Vos und besonders zu Cornelis Ploos van Amstel, die ihm zahlreiche Zeichnungen abkauften.

Hier lernte er auch Joh. Heinr. Wilh. Tischbein (1751-1829) kennen, mit dem er künstlerischen Austausch pflegte. 1772 unternahm er eine Studienreise in Frankreich und ließ sich dann in Rotterdam nieder, wo er mit Dirk Langendijk (1748-1805) zusammenarbeitete.

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