Abraham Bloemaert
1564 Dordrecht – Utrecht 1651

Niederländischer Maler und Zeichner

Bloemaert begann seine Lehrzeit bei seinem Vater Cornelis, einem Bildhauer und Architekten, und ging dann zu dem Utrechter Maler J. de Beer (gest. 1595).

Zwischen 1580 und 1583 arbeitete er in Paris bei H.I. Francken (1540-1610), durch den er die „Schule von Fontainebleau“ kennenerlnte.

Nach seiner Rückkehr nach Holland ließ er sich in Utrecht nieder, wo er bis zu seinem Tode blieb, abgesehen von einem neunjährigen Aufenthalt in Amsterdam (1591-1600). Hier heiratete er 1592 Judith van Schonenburgh, die 1599 verstarb.

1600 ehelichte er Gerarda de Roy. Er hatte vierzehn Kinder, vier von ihnen ergriffen ebenfalls den Künstlerberuf.

1611 gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern eine Utrechter Maler-Gilde, die „St. Lukas-Gilde“, deren Vorstitz er 1618 übernahm.

Bloemaert widmete sich neben historischen und allegorischen Themen, der Landschaft-, Stilleben- und Tiermalerei, zudem Blumenstücken.

Bloemaert hatte viele Schüler, sein Einfluss reichte weit in das 18. Jahrhundert hinein, und er genoß vor allem in Frankreich beachtliches Ansehen.