Friedrich Eduard Eichens
1804 – Berlin – 1877

Eichens war von 1819-1825 Schüler von Ludwig Buchhorn (1770-1856). Er ging im Herbst 1827 mit einem Stipendium der Berliner Akademie nach Paris, wo er ein Jahr lang das Zeichenstudium intensiv betrieb und auf Empfehlung von A. von Humboldt bei Francois Forster (1790-1872) und Joseph Théodore Richhomme (1785-1849) fortsetzte.

Anschließend reiste er nach Italien weiter und studierte in Parma bei Paolo Toschi (1788-1854). In Venedig und Mailand zeichnete er nach alten Meistern. Den Winter 1831/32 verbrachte er in Rom, anschließend weilte er für vier Wochen in Neapel. 1832 kehrte er nach Berlin zurück, 1841 wurde er Mitglied der Akademie, es folgte ein erneuter Aufenthalt in Paris. Er war als Zeichner, Kupferstecher und Radierer in Berlin tätig.