Friedrich Hoffstadt
1802 Mannheim – Aschaffenburg 1846

Deutsche Zeichner und Illustrator

Weil sein Vater früh verstorben war, wuchs Hoffstadt ab 1815 bei seinem Onkel, dem Minister Gg.F. von Zentner (1752-1835) in München auf. Nach dem Abitur begann er 1820 das Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Erlangen, Landshut und München. Mit seinen Freunden zusammen gründete er in München die „Gesellschaft für deutsche Altertumskunde zu den drei Schilden“. Als Jurist war Hoffstadt in  Frankfurt am Main, Memmingen und München tätig.

Sein größtes Interesse galt jedoch der Kunst der Gotik, die er als Gegenprogramm zum Klassizismus propagierte. Er war auch auf verschiedenen Feldern wie Zeichnung und Illustration tätig, außerdem als Schriftsteller und bedeutender Kunstsammler. Seine eifrigste künstlerische Tätigkeit fällt in die Jahre 1833-42 als er in Frankfurt am Main als Stadtgerichtsrat angestellt war und 1837 die Tochter des Frankfurter Malers und Inspektors am Städelschen Kunstinstitut Karl Friedrich Wendelstadt (1786-1840) heiratete.