Friedrich Wilhelm Moritz
1793 im Kanton St. Gallen – Neuchâtel 1855

Schweizer Maler

Moritz hat nach Brun einige Zeit im Hause seines Onkels Gabriel L. Lory (1784-1846) in Bern gelebt und für dessen Verlag gearbeitet (vgl. Brun, Schweizer. Künstler-Lexikon Frauenfeld, 1908, Bd. II, S. 427). Anschließend verbrachte er einige Jahre in Italien. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1831 wurde er bis 1850 Zeichenlehrer an einem Mädchengymnasium. 1842 – 1855 stellte er zahlreiche Aquarelle auf Ausstellungen der „Société des Amis des Arts de Neuchâtel“ aus. Er zählt heute zu den geschätzten Aquarellmalern der Schweizer Schule in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.