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Flämisch - Trunkener Silen - A1414

Flämisch - Trunkener SilenFlämisch - Trunkener Silen
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Flämisch, wohl Ende 17. Jahrhundert
Umkreis Peter Paul Rubens

Trunkener Silen.

Schwarze Kreide, auf grau-braunem Bütten, verso alte Nummerierungen mit brauner Feder „988“ sowie „No 17“. 36,5:19,8 cm. – Etwas fleckig, Einrisse restauriert.

Provenienz: Sammlung SL, vermutlich Sigmund Landsinger (Maler, 1855-1939), Lugt u. Lugt Suppl. 2358.

Vergleichsliteratur: A.M. Hind, Catalogue of Drawings by Durch and Flemish Artists preserved in the Department of Prints and Drawings in the British Museum, London, 1923,  Bd. II, Nr. 51; Ausst. Katalog: Rubens Drawings and Sketches. Hrsg. von J. Rowlands. London, British Museum, 1977, Nr. 13 mit Abb.

Die Figur des trunkenen Silen geht auf eine antike Statue zurück, die sich, als Rubens in Rom weilte, in der Sammlung Chigi in Rom befand. Seit 1728 befindet sie sich in Dresden.

Größte Übereinstimmung hat unser Bildmotiv mit Rubens’s Gemälde „Der trunkene Silen von Satyrn gestützt“, entstanden um 1620, im Besitz der National Gallery in London (vgl.  Ausst. Katalog: Peter Paul Rubens. Barocke Leidenschaften. Braunschweig, Herzog Anton-Ulrich-Museum, 2004, Nr. 10 mit Farbabb. S. 137).