Werke

Ernst Fries

1801 Heidelberg – Karlsruhe 1833

Faleri, etruskische Grabkammern, 1826.

Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Initialen V M F, links unten bezeichnet und datiert
„Faleri den 22tn May 1826“. 28,2:41,9 cm. –
Zu den Rändern hin leicht vergilbt, kleine Randbeschädigungen und Einriß im Unterrand sehr sorgfältig restauriert, vertikale Mittelfalte geglättet.

Provenienz: Familie Fries; Kurpfälzisches Museum, Heidelberg;
Winterberg Kunst, Heidelberg, Auktion 90, 25.04.2015, Nr. 246.

Mit Nachlaßnummer verso „286“, geschätzt auf „1 Florin (Gulden) und 30 Kreuzer“,
Lehmann, S. 196.

Literatur: Wechssler WV 310, Abb. S. 222.

Hierzu schreibt Wechssler, S. 39/40: „… Ebenso ziehen die Felsengräber der Falsker, die in den Schluchten angelegt sind, die Künstler an. Die Ruinen der römischen Siedlung Faleri im Tal werden besucht und die beeindruckenden Felsformationen in Zeichnung und Aquarell festgehalten.
Am 1. Juni verläßt Fries die Stadt und wandert über Castel S. Elia und Nepi zurück nach Rom, wo er am 2. Juni eintrifft. Die Entwicklung des Zeichenstils von Fries hat während der Frühjahrsreise einen Höhepunkt erreicht. Der sichere Strich, gepaart mit den Modulationsmöglichkeiten des weicheren oder härteren Graphits sind von nun an in seinem zeichnerischen Werk bestimmend…“. Fries befand sich auf diesem Teil der Reise in Begleitung von Jean-Baptiste-Camille Corot (1796-1875) und Francois Eduard Bertin (1797-1871), die er in Civita Castellana getroffen hatte.

Preis: auf Anfrage