Werke

nach

Elise (eigentl. Elisabeth Concordia) Crola, geb. Fränkel

1809 Berlin – Ilsenburg/Harz 1878

Peter von Cornelius (1783 Düsseldorf-Berlin 1867), im Hausrock mit Künstlermütze; Büste im Dreiviertelprofil nach rechts, 1852. Peter von Cornelius, Büste im Profil nach links.

2 Holzstiche mit ockerfarbenen Tonplatten gedruckt und mit weißen Lichtern, auf hauchdünnem China.
Darstellungsgröße 17,5:15,2 cm, bzw. 17,5:15 cm, Blattgröße 38:51,2 cm.
Gedruckt von C.C. Meinhold & Söhne, Dresden; erschienen im Commissionsverlag Gaber & Richter, Dresden. –
Restaurierter Einriß im linken Rand sorgfältig geschlossen.

Mit den faksimilierten Zeilen von Cornelius‘ Hand unter dem linken Bildnis: „Zweifeln mag und grübeln im Reiche des Wissensder Forscher / Doch in den Sphären der Kunst erleuchte der Glaube die Bahn. / P. v. Cornelius“ und unter dem rechten Bildnis, vermutlich von Elise Crola geschrieben, die faksimilierten Zeilen: „Wenn ich Ihn nur habe / laß ich grau mich selbst“.

Zwei Probedrucke auf einem Bogen Papier.

Bei dem Holzschneider, von dem beide Porträts stammen, handelt es sich vermutlich um August Gaber (1823 Köppernig/Neiße-Berlin 1894), Schwiegersohn Ludwig Richters, der für diesen, Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872) u.a. in Holz geschnitten hat. Der Verlag Gaber & Richter löste sich 1860 auf. Dieser Umstand läßt eine recht genaue Datierung der Holzschnitte zu, nämlich zwischen 1852 und 1860.

Die Vorzeichnung zu dem linken Bildnis entstand 1852 anläßlich eines elftägigen Besuches von Cornelius und seiner Familie im Haus des Künstlerehepaares Crola in Ilsenburg. (Vgl. Ausst. Katalog: G. Ilte, Elise Crola. Romantische Zeichnungen. Wernigerode, 2008, S. 22/23). Die Zeichnung befindet sich noch heute im Besitz der Nachkommen von Cornelius.
Das rechte Bildnis ist vermutlich zu einem anderen späteren Zeitpunkt entstanden, da Cornelius‘ Haare bereits erkennbar grau sind.

Preis: 4.800,00 EUR